
Kanaren - Inseln des Frühlings Nur gute vier Stunden von Deutschland
entfernt liegt ein zauberhafter Archipel im warmen Atlantikwasser : Die Kanaren.
Sieben Schwesterninseln - und doch ist jede für sich einzigartig. Aus der Luft
betrachtet verraten die Farben der Kanaren, was sie ihren Gästen zu bieten haben
: das Gelb der Strände, das Grün der Wälder und Plantagen, und dazu das Schwarz
und Grau der vulkanischen Zonen. Steil, grün und schluchtenreich sind die fünf
Westinseln, allen voran La Palma und La Gomera, flach, sehr trocken und mit
ungewöhnlicher und zugleich reizvoller Vegetation die östlichen Inseln Lanzarote
und Fuerteventura.
Für jeden Geschmack 50 Jahre ist es her, dass die erste Chartermaschine mit deutschen
Touristen auf den Kanaren landete. Kein Wunder, dass man auf den Inseln
weiß, was die Gäste wünschen - bei der Erfahrung. Ob Nightlife,
Landhausurlaub oder Aktivferien, die Gäste können sich jeden Wunsch
erfüllen. Auf den Kanaren findet jeder seinen Traumstrand - belebt oder
einsam, endlos weit oder von Buchten geschützt, flach für die Kinder
oder windverwöhnt für die Surfer. Mit ihren grandiosen Landschaften
laden die Inseln aber auch zum Wandern, Klettern oder Mountainbikern
ein. Außerdem bieten sie atemberaubende Tauchreviere.
Hoher Qualitätsstandard Obwohl vor der afrikanischen Küste gelegen, sind die Kanarischen Inseln doch
klassisches europäisches Gebiet. Seit mehr als 500 Jahren gehören sie schon zu
Spanien und sind heute eine der wichtigsten touristischen Destinationen weltweit
mit 527 Hotels und mehr als 390.000 Gästebetten. Die Infrastruktur ist natürlich
dementsprechend perfekt : vom Theater bis zum Opernhaus, von der Hotellerie bis
zu den zahllosen Freizeitangeboten und vom gut ausgebauten Staßennetz bis zum
modernen Krankenhaus. Bemerkenswerte Natur Als einsame Posten im Meer haben sich die Kanaren zum Hort besonderer Pflanzen
und Tiere entwickelt. Viele Arten - allein die Hälfte aller hier wachsenden
Pflanzen - kommen nur auf diesen Inseln vor. Auch deshalb wurden vier
Nationalparks eingerichtet. Dazu gibt es 141 Schutzgebiete. Stolz sind die
Insulaner auf ihre vier Biosphärenreservate, eine große Zahl, bedenkt man, dass die Unesco
weltweit nur 350 eingerichtet hat.
Paradiese für Aktivurlauber Wandern,
Golfen, Tauchen und Segeln
Die schönsten Wochen des Jahres wollen immer mehr Urlauber aktiv
erleben. Wer sich dazu für eine Reise auf die Kanarischen Inseln
entscheidet, hat genau die richtige Wahl getroffen. Denn die Mischung
aus Traumstränden, atemberaubenden Landschaften und zahllosen
Sportangeboten ist einmalig.
Besonders beliebt ist seit Jahren das Wandern, und man kann inzwischen
unter sehr vielen Wanderregionen wählen. Ob in der Hochebene des Teide
in rund 2000 Metern Höhe, ob in den Lorbeerwäldern La Gomeras, in dem
urwüchsigen Riesenkrater von La Palma oder in den grünen Tälern von
Gran Canaria - die Inselregierungen bauen das Wanderwegenetz konsequent
aus. Besonders interresant : Auf Fuerteventura, der längsten
Kanareninsel, entsteht gerade jetzt ein 159 Kilometer langer Trail -
von Corralejo ganz im Norden bis ans südliche Kap der Jandia -
Halbinsel, eine Strecke, die sich natürlich nur in mehreren Tagen
bewältigen lässt. Hervorragende Tauchgründe Auf La Palma ist es vor allem die
Region rund um die Südspitze, dort, wo der letzte Vulkanausbruch 1971
eine bizarre Unterwasserlandschaft geschaffen hat. Wälder aus schwarzen
Korallen, leuchtend gelbe Goldschwammwiesen, senkrechte Wände,
Steilabfälle - das Revier ist aufregend. Ein Attribut, das es sich mit
der Unterwasserregion vor La Restinga auf El Hierro teilt. Hier liegen
die meisten Tauchbasen der kleinsten Kanareninsel. Das glasklare Wasser
und die überaus vielseitige Fischwelt begeistern selbst verwöhnte
Tropentaucher. Besonders spektakulär ist die Felsnadel Baja Ribera, die
in 35 Metern Tiefe bis zu zwölf Meter emporragt. Mit Glück schwimmt an
einem hier die komplette Atlantikfauna vorbei. Moderne Tauchbasen
finden sich auch auf den anderen Kanareninseln. Ein Sportbericht über
die Kanaren wäre unvollständig, würde er sich nicht auch mit Segeln
befassen. Schon, weil dieser Archipel eine Bootsklasse bietet, die es
sonst nirgendwo auf dieser Welt gibt : die Vela Latina. Es sind
schnittige Schiffe mit enorm großer Segelfläche. Um sie im Wind halten
zu können, müssen acht bis elf Segler auf Befehl des Kapitäns Sandsäcke
umschichten, damit das entsprechende Gegengewicht zu Stand kommt. Wem
das zu sportlich ist, der kann einen Platz an Bord der Grosssegler
buchen, die in der Saison zwischen den Inseln kreuzen.
Entspannung und Geist bieten die Kanaren mit ihren ausgesprochen
umfassenden Wellness - Programm.
Spas und besondere Kuren werden von immer mehr Hotels angeboten, vor
allem Thalasso- und Aromatherapien gehören zu den Spezialitäten der
Inseln. Das alles wird durch das kanarische Wetter höchst sinnvoll
ergänzt. Die Tatsache, dass sich Astronauten und Kosmonauten nach ihren
Ausflügen gerade hier erholten, spricht eine klare Sprache. Klima Wetter-Garantie Selbst im Winter, wenn der Gipfel des Teide eine
weiße Schneehaube trägt, ist es an den Küsten der Inseln meist sonnig und
trocken. Bei 18 Grad liegt dann die Durchschnittstemperatur, im Sommer klettert
sie auf 24 Grad. Die Niederschläge übersteigen selten 50 Millimeter im Monat.
Sie sind allerdings auf den Inseln sehr unterschiedlich verteilt. Während die
Westinseln von den feuchten Passatwinden profitieren und dank ihrer gewaltigen
Höhen die Wolken fangen, bleiben die Ostinseln Lanzarote und Fuerteventura oft
wochenlang niederschlagsfrei.
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