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Hunde sicher in den Urlaub

21.03.2017

Foto: pixabay©Pexels (CC0 1.0)

Korrekt gepackt ist halb gewonnen

Eins vorweg: Unbedingt nicht vergessen werden darf der EU-Heimtierausweis, wenn die Reise ins Ausland geht.

Bevor es in das Urlaubsland der Wahl geht, müssen Hundehalter grundsätzlich die im jeweiligen Land gültigen Einreise- und Impfbestimmungen kennen.

Geltende Gesetze im Urlaubsland wie etwa eine Entwurmungspflicht in Norwegen sind rechtzeitig vor der Abreise zu bedenken, entsprechende Gesetze und Bestimmungen lassen sich rasch und ausführlich im Netz finden. Vor dem Hintergrund lohnt auch eine Nachfrage von besorgten Hundehaltern beim Veterinär ihres Vertrauens, der die Vorschriften hinreichend kennt. Alternativ und im Zweifelsfall können auch die Botschaften der Zielländer Auskünfte erteilen.

Darüber hinaus müssen Hundehalter unbedingt den Impfpass mit gültiger Tollwutimpfung miteinpacken. Die Impfung muss mindestens einen Monat zurückliegen, darf aber nicht älter als ein Jahr sein.

Neben wichtigen Dokumenten, Papieren und einer Reiseapotheke gehören

  • Wassernapf und Wasservorräte
  • Futter
  • Halsband und Leine
  • Gassi-Beutel
  • Hygienetücher

zur Grundausstattung und Mindest-Reiserepertoire für Vierbeiner.

Sicher im Auto

Wird die Reise mit dem Pkw angetreten, gilt es, den Hund gerade auch für längere Wegstrecken sicher und komfortabel zu verstauen. Dabei ist - wie ADAC-Tests ergeben haben - eine Sicherung des Hundes schon allein aus dem Grund unumgänglich, da im Ernstfall ein ungesicherter, etwa 22 Kilogramm schwerer Hund bereits bei einem Unfall von 50 km/h mit einer Aufprallwucht von über 500 Kilogramm Gewicht durch das Auto geschleudert wird.

Daher sollte das Tier zumindest mit einem Geschirr und einem Sicherheitsgurt gesichert werden. Besser noch sind spezielle Transportboxen, die parallel zur Rückbank im Kofferraum platziert werden. Grundsätzlich gilt: Transportboxen sollten leicht aber dennoch stabil sein.

Erzielt werden die mitunter lebenswichtigen Anforderungen durch Verwendung leichter und besonders formstabiler Materialien wie Aluminium oder Vinylharz-Acrylplatten im Bodenbereich oder an den Flanken. Robuste Kunststoffecken und Vernietungen aus rostfreiem Edelstahl sorgen für zusätzliche Stabilität und Langlebigkeit.

Gerade in der Sommersaison sollte durch häufigeres Einlegen von Pausen und Lüftungsmaßnahmen gefährlicher Stauhitze vorgebeugt werden, die sich - von Fahrer und Beifahrer im Fond unbemerkt - rasch im Heckbereich bei direkter Sonneneinwirkung bilden kann.

Besser noch ist, bei großer Hitze die Reise in die Nacht, in späte Abend- oder frühe Morgenstunden zu verlegen.

Um drohenden Hitzeschlag zu vermeiden, gilt es den Hund bei Verdacht unverzüglich in den Schatten zu legen und das Fell mit kaltem Wasser zu befeuchten, damit die Körpertemperatur herunter gekühlt werden kann.

Zwei- wie Vierbeiner können in gleichem Maße reisekrank werden, daher sollten Hundebesitzer stets ein hundeverträgliches Mittel vor Reiseantritt gegen Übelkeit und Erbrechen verabreichen. Zwei bis drei Stunden vor der Fahrt werden außerdem Futtergaben eingestellt und für ausreichend Bewegung und Auslauf gesorgt.

Etwa alle zwei Stunden sind Pausen einzuplanen, damit der Hund die Möglichkeit erhält, sich zu lösen, etwas zu trinken und sich „die Pfoten zu vertreten“.

Zugluft und Klimaanlage können zudem Atemwegsbeschwerden und Bindehautentzündungen heraufbeschwören. Auch hier gilt Vorsorge zu treffen und mit Augenmaß zu verfahren.

Mit Bahn, Schiff und Flugzeug

Ist eine Bahn- oder Flugreise geplant, ist das Anleinen und Mitführen eines Maulkorbs laut Bestimmungen der Deutschen Bahn Pflicht. In einigen Ländern wie Österreich muss der Maulkorb von vornherein getragen werden. Tiertransportboxen sind auch im Zug für den kostenfreien Transport kleinerer Hunde unumgänglich.

Die Beförderung größerer, angeleinter Hunde mit Maulkorb dagegen entspricht im Fernverkehr dem halben Flex- oder Sparpreis, bei Länder-Tickets und dem Schönes-Wochenende-Ticket im Nahverkehr gelten Hunde preislich als erwachsener Passagier. In Wagen mit gastronomischen Angeboten dürfen Tiere, mit Ausnahme von Blindenführ- und Begleithunden, nicht mitgenommen werden. 

Auf Schiffen und Fähren müssen Hunde aus Sicherheitsgründen separat entweder in eigenen Zwingern oder im Auto verbleiben. Flugreisen mit einem Hund bedeuten meist Stress für alle Beteiligten. Transporte in Flugzeugen erfordern entsprechende geräumige Transportboxen und etwaige Sedativa zur Beruhigung. 

Generell gilt: Schwergewichtige Vierbeiner müssen in den Frachtraum. Einige Airlines gestatten das Mitführen von Hunden inklusive Transportbox in der Flugkabine, wenn das Gesamtgewicht nicht mehr als sechs Kilogramm beträgt. Aus Sicherheitsgründen findet die Box oder ein geeignetes Transportbehältnis unter dem Vordersitz Platz. 

Experten empfehlen, sich frühzeitig bei der jeweiligen Airline über deren Bedingungen zum Tiertransport zu informieren.

Parasitenprophylaxe und Reiseapotheke

Damit Hundebesitzer keine unliebsamen Überraschungen im Urlaub erleben und im Fall der Fälle ausreichend gewappnet sind, ist das Mitführen einer entsprechenden Hunde-Reiseapotheke dringend angezeigt. Neben obligatorischem Erste-Hilfe-Set mit Verbandszeug gilt es auch an

  • eine Zeckenpinzette
  • ein Anti-Flohmittel 
  • eine Wurmkur
  • Augentropfen

zu denken. 

Vor Reiseantritt ist eine Schutzimpfung gegen Borreliose eine Überlegung wert. Vor allem in südeuropäischen Ländern besteht für Hund die Ansteckungsgefahr mit diversen, sogenannten Mittelmeerkrankheiten, die vor allem durch Zecken oder Sandmücken übertragen werden. Daher sollte ein geeigneter Zecken- und Mückenschutz in der Apotheke verstaut werden, wenn eine Reise in südliche Gefilde ansteht.

Sind längere Wanderrouten durch felsiges Gebirge geplant, empfehlen sich entsprechende Wundsalben und als Prophylaxe spezielle Pfoten-Schoner. Auch an Sonnenschutz sollte gedacht werden.

Wer nicht zwei verschiedene Reiseapotheken mitschleppen möchte, kann auch auf leichte, homöopathische Präparate etwa gegen Nervosität oder Schmerzen zurückgreifen, die für Mensch wie Hund gleichermaßen anwendbar sind.


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