Ob sich beide Ansätze – also die Kombination zu einem Jagdurlaub – ausschließen oder durchaus denkbar sind, soll dieser Beitrag klären.

Jagdurlaub ist möglich. Ansprechpartner stehen auf der „Jagd & Hund“ Rede und Antwort

Die „Jagd & Hund“ ist die erklärte Fachmesse für all jene, in denen zwei Herzen schlagen: Für den Vierbeiner und für die Jagd. Wie groß das Themenspektrum rund ums Jagen dabei ausfällt, zeigt ein Blick auf diese Messedetails, denn die Messe will die Gruppe der Jäger zusammenbringen, Produkte, Trends und Innovationen aufspüren und ausweisen und das Jagdthema auch um Informationen zu Hunden, Greifvögeln und Co erweitern. Der Ansatz ist, den Themenbereich Jagd und Natur vollumfänglich zu beleuchten, was sowohl Themen wie Arten- und Naturschutz umfasst als auch Inspiration rund ums Thema Jagdurlaub liefert.

Abbildung 1: So mancher Hundehalter hat im Urlaub nur einen Wunsch: Das Jagdhobby auch in der freien Zeit ausgiebig zu genießen. Um diesen Wunsch zu verwirklichen, gibt es einige Voraussetzungen.

Diese Regionen eignen sich zum Jagdurlaub

Häufig wird der Jagdurlaub in Kombination angeboten: Urlaub auf dem Bauernhof plus Jagderlebnis. Als mögliche Ziele lassen sich der Schwarzwald ausmachen, die Mecklenburgische Seenplatte, der Thüringer Wald, das Berchtesgadener Land, die Märkische Schweiz sowie der Bayerische Wald und andere Ziele. Übrigens gibt es nicht nur in Deutschland interessante Ziele zum Jagen mit Hund, sondern auch europaweit, beispielsweise in Österreich und Ungarn.

Aber Achtung, wer außerhalb Deutschlands jagt, der muss auch das im Ausland geltende Recht beachten, wie auch das Jagd1-Magazin online erklärt:

  • Jagderlaubnis. Einen EU-Jagdschein (beispielsweise analog zum EU-Führerschein) gibt es nicht. Grundvoraussetzung, um auf die Jagd zu gehen, ist der Jagdschein, der nach Praxis- und Theorieprüfung ausgestellt wird.
  • Jagdversicherung. Eine Haftpflichtversicherung, die speziell für Jäger gilt, ist eine weitere Voraussetzung, um im Urlaub jagen zu können. Zwar kann sie nicht verpflichtend verhängt, sondern nur empfohlen werden, mit Blick auf einen etwaigen Schadensfall jedoch ist diese Investition eine Gute.
  • Waffentransport. Vielerorts ist es möglich, kostenfrei oder für ein geringes Entgelt eine Jagdwaffe am Urlaubsort zu leihen. Das verhindert den Umstand, mit einer Jagdwaffe ausreisen zu müssen. Möglich ist das nämlich nur mit dem sogenannten europäischen Feuerwaffenpass. Dieser besagt, dass die Waffe im sogenannten Schengen-Raum transportiert werden darf. Allerdings gilt auch hier: Einfuhrbestimmungen beachten!
  • Spezielle Richtlinien. Zu beachten sind bei der Jagd (vor allem bei der Jagd im Ausland) auch die im jeweiligen Land geltenden Bestimmungen. So könnten Tierarten unter Schutz stehen oder bestimmten Regelungen zur Schonzeit gelten. Die Erlaubnislizenz hält der Grundeigentümer. Auch spezielle Schießprüfungen können vorausgesetzt werden. Das ist beispielsweise in Skandinavien der Fall. Auch teure Lizenzen können nötig werden.
Abbildung 2: Andere Länder, andere Regeln. Wer im Ausland auf Jagd gehen möchte, muss die landesspezifischen Voraussetzungen kennen und sich an die Bestimmungen halten.

In diesen Fällen ist ein Jagdurlaub eine gute Idee

Es gibt durchaus Grundvoraussetzungen, um sich für oder gegen einen Jagdurlaub zu entscheiden. Handelt es sich beim Hund ohnehin um einen ausgebildeten Jagdhund, dann kann die Jagd im Urlaub für diesen in erster Linie große Freude bedeuten. Das Bundesjagdgesetz legt fest, welche Prüfungen ein Jagdhund zu absolvieren hat, um diesen Titel auch tragen zu dürfen.

Zum Wohle des Hundes sollte sich jeder Hundehalter entscheiden, ob die Jagd zum festen Aufgabengebiet des Hundes zuhause gehört oder einfach eine Form der Freizeitbeschäftigung darstellt. Anschließend gilt es zu entscheiden, inwiefern Hund und Herrchen ihre Vorliebe für die Jagd im Urlaub ausleben wollen oder auch von dieser Aufgabe einfach einmal entspannen wollen.

Das ist grundsätzlich beim Urlaub mit Hund zu beachten

Ganz unabhängig davon, ob im Urlaub die Jagd ansteht oder nicht, müssen diese Faktoren bei der Planung des Urlaubs mit Hund berücksichtigt werden:

  • Die Reisezeit. Natürlich ist es möglich, im Frühjahr, im Sommer, im Herbst und im Winter zu verreisen. Aber natürlich sollte das Wetter auch zu Hund und Herrchen passen. Sprich: Im Frühling und im Sommer darf es in den kühleren Norden gehen, im Herbst und im Winter können auch südliche Reiseziele angepeilt werden. Auch die jeweilige Jagdsaison will in diesem Zusammenhang berücksichtigt werden. Die verschiedensten Reiseziele lassen sich hier gut vergleichen und auswählen.
  • Die Unterkunft. Die natürlichste Form des Urlaubs mit Hund ist die Übernachtung in einem Ferienhaus oder auf einem Bauernhof. Auch auf einer Hütte mit dem geliebten Vierbeiner zu urlauben, ist eine gute Idee. Wer sich hingegen mehr Service und Luxus wünscht, findet in einem speziellen Hundehotel alle Annehmlichkeiten und muss sich beispielsweise auch nicht um die Verpflegung kümmern. Diese verschiedenen Unterkunftsmöglichkeiten gibt es.
  • Das Freizeitangebot. Wer das Wasser liebt, ist mit einem Haus am Meer oder mit einem Hausboot gut beraten. Auch Angler kommen hier meist auf ihre Kosten. Wer hingegen auch Action in der freien Zeit aus ist, sollte in einem Freizeitpark für Hunde residieren.

Abbildung 1: pixabay.com © klimkin (CC0 Public Domain)

Abbildung 2: pixabay.com © PublicDomainPictures (CC0 Public Domain)

Schreibe einen Kommentar

Menü schließen