Wenn es richtig heiß ist, ist es für uns Vierbeiner aber nicht so toll, weil wir ja nicht schwitzen können, außer an den Pfoten. Da muss man sich was einfallen lassen, um sich abzukühlen…

Hunde, die gern schwimmen, finden natürlich an Badeseen oder am Meer eine schöne Abkühlung. Viele Urlaubsorte haben eigene Hundebadestrände, und in der Nebensaison sind die Vorschriften meistens eh nicht so streng. Da kann man bei der Suche nach einem passenden Urlaubsort vorher gucken, ob Hundebaden erlaubt ist, dann wird’s ein tierisch schöner Wasserspaß!

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Ein kühles Plätzchen für zu Hause und unterwegs

Nun schwimme ich aber nicht, weil ich als Welpe mal reingefallen bin und seitdem Angst habe. Aber bis zum Bauch traue ich mich schon rein, das erfrischt auch schon toll. Zu Hause haben wir Fliesen, die sind auch immer schön kalt. Wenn wir aber im Urlaub sind, gibt’s ja oft Unterkünfte, die Teppich haben. Da hat Frauchen dann was Praktisches im Gepäck: nämlich meine Kühlmatte. Da ist ein Gel drin, was auf Druck reagiert, und dann wird die Matte kalt. So hab ich auch bei Hitze und Teppichboden stets mein erfrischendes Plätzchen. Man kann sich das natürlich auch selber basteln, wenn man ein feuchtes Handtuch hinlegt. Nur hält da die Wirkung nicht so lang an. Was ich selbst noch nicht ausprobiert habe und aber auch eine gute Erfindung bei heißem Wetter sein soll, sind Kühlwesten und –halsbänder. Die funktionieren so ähnlich wie meine Kühldecke, nur dass man die eben anzieht. Das sind sicherlich praktische Gassi-Accessoires für heiße Tage.

Auf Reisen einen kühlen Kopf bewahren

Zum Glück haben heutzutage ja die meisten Autos eine Klimaanlage. Denn so ein überhitztes Autos kann ganz schnell gefährlich werden für uns Vierbeiner. Daher sollte man aufpassen, dass man den Wagen erstmal innen runterkühlt, bevor der Hund einsteigt. Ich darf auf der Rücksitzbank mitfahren, selbstverständlich mit Sicherheitsgeschirr und angegurtet, das ist gut, weil dort die kühle Luft auch hinkommt. Bis sie hinten im Kofferraum ist, dauert das nämlich viel länger. Auf der Rückbank legt mir Frauchen im Sommer auch immer meine Kühlmatte rein, dann hab ich’s auch von unten schön kühl. Die Fenster kann man natürlich auch mal aufmachen, aber die solltet ihr nicht dauerhaft geöffnet lassen, weil Hundeaugen ziemlich empfindlich sind, und durch die Zugluft kann’s dann passieren, dass man eine Augenentzündung bekommt.

Kalte Köstlichkeiten

Obwohl ich die Hitze nicht mag, bringt sie aber doch was Gutes mit sich. Denn im Sommer bekomme ich immer ein Hunde-Eis. Das geht ganz einfach. Mein Frauchen friert mir Becher mit Hüttenkäse ein, den mag ich so gern, und wenn er fertig gefroren ist, darf ich die gefrostete Leckerei auf der Wiese schlabbern. Kleiner Tipp: Macht das besser draußen, das kann nämlich ‘ne schöne Sauerei geben! Man kann alles Mögliche für Hunde-Eis hernehmen, was eben schmeckt und bekommt. Ein Mus aus Kartoffeln und Gemüse ist zum Beispiel auch lecker, oder ihr friert einfach etwas Nassfutter ein, das geht selbstverständlich auch.

Insider-Tipp von Kasper

Sollte es trotz aller Vorsicht doch mal passieren, dass euer Hund stark überhitzt ist und er Kreislaufprobleme bekommt, könnt ihr ihm Kokoswasser geben. Das enthält wertvolle Elektrolyte, was den Kreislauf stabilisiert. Sollte aber wirklich nur im Ernstfall gegeben werden und nicht einfach so zwischendurch. Das Kokoswasser ist übrigens auch für Menschen eine ganz tolle und gesunde Erfrischung, müsst ihr mal probieren! Das bekommt ihr im Asia-Geschäft und auch in manch einem Supermarkt.

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  1. Der Hinweis mit dem Kokoswasser kannte ich noch gar nicht. Ich habe immer genügend Trinkwasser bei unseren Touren mit dabei. Doch ist das zugegeben bei 3 Hunden echt viel Gepäck.

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