Kaspers Reiseführer – Sommerferien mit Hund planen 

Der frühe Vogel fängt bekanntlich den Wurm, und deswegen kann ich euch empfehlen, schon jetzt mit der Sommerurlaubs-Planung zu beginnen. So könnt ihr euch die besten Angebote sichern. Und worauf man bei den Vorbereitungen für den Urlaub mit Hund achten sollte, das gibt’s hier, und zwar exklusiv von mir.

Meine Menschen machen vorab immer eine Reisecheckliste für mich, so kann nichts vergessen werden. Denn man muss an einiges denken, damit man für alle Eventualitäten gewappnet ist. Mein Impfpass muss natürlich mit, das ist ja sozusagen mein Personalausweis. Außerdem die Kopie meiner Haftpflichtversicherung, falls ich mal Blödsinn anstelle. Natürlich sind auch meine Leine, meine Näpfe, Futter, Leckerchen, Kauknochen und meine Reise-Körbchen im Urlaub dabei. Denken sollte man auch an ein Erste-Hilfe-Set, um kleine Verletzungen versorgen zu können. Medikamente, die der Hund regelmäßig braucht, aber ebenso welche für den akuten Fall (zum Beispiel Durchfall) sollten auch nicht vergessen werden.

Zu Gast in der Welt

Zu bedenken ist, dass man im Urlaub zu Gast ist. Und was tut ein höflicher Gast? Genau, er passt sich den Gegebenheiten und Vorschriften des Landes an. Deswegen sollte man sich vor Reiseantritt unbedingt über die Einreisebedingungen schlau machen. Und das am besten rechtzeitig, denn es kann sein, dass zum Beispiel die Tollwut-Impfung schon einen gewissen Zeitraum vor Reiseantritt erfolgt sein muss. In Europa müssen ab 2012 geborene Hunde einen Chip haben, um mitgenommen werden zu dürfen. Das gilt übrigens auch für Katzen und sogar Frettchen. Bei älteren Tieren reicht noch die Tätowierung als Kennzeichnung aus.

Auf dem Highway

Lange Autofahrten werden von uns Hunden nicht besonders geschätzt. Wenn’s trotzdem unbedingt sein muss, sollte man folgendes für die Autoreise  beachten: Alle drei bis vier Stunden eine Pause mit kleinem Spaziergang einlegen. Wasser genügend bereitstellen. Am Tag der Reise nur kleine und leichte Mahlzeiten. Beim Tierarzt Naturheilmittel abholen, die den Hund etwas beruhigen. Und ganz wichtig: Niemals den Hund im geschlossenen Auto alleine lassen, das kann vorrangig im Sommer ganz schnell zur Todesfalle werden. Und apropos Sicherheit: Man muss den Hund im Auto so verstauen, dass er weder sich selbst noch seine Beifahrer gefährdet, das ist vorgeschrieben. Der beste Platz ist entweder hinter einem Trenn-Netz oder Gitter, oder aber angegurtet auf dem Rücksitz. Eine Transportbox geht natürlich auch und ist ebenfalls sicher, nur hat man je nach Größe des Autos und des Hundes nicht immer genügend Platz dafür.

Über den Wolken

Beim Fliegen sind die Anforderungen der Airlines  häufig unterschiedlich. Deswegen sollte man sich hier frühzeitig informieren, welche Fluggesellschaft unter welchen Bedingungen Hunde mitnimmt. Manche transportieren auch gar keine Hunde, nur Helfer- oder Begleithunde. Wird der Hund im Frachtraum transportiert, ist es ratsam, einige Zeit vor Abflug am Flughafen sein. Übrigens: Die Preise für einen Tierflug richten sich nach Größe des Hundes und der Flugzone und liegen zwischen 35 und 300 Euro.

Insider-Tipp von Kasper:

Was viele nicht wissen: Es gibt nicht nur für Menschen Reiserücktrittsversicherungen, sondern auch für Haustiere. Wenn also der blöde Fall eintritt, dass man wegen Erkrankung des Tieres nicht verreisen kann, ist man abgesichert und bekommt die Reisekosten erstattet. Natürlich auch für die Menschen.

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